Vier Asylbewerber wegen erpresserischen Menschenraubs verurteilt
Sie sollen ihre Opfer misshandelt haben - am Landgericht Görlitz sind vier Asylbewerber nun u.a. wegen erpresserischen Menschenraubs, gefährlicher Körperverletzung, Diebstahls und Freiheitsberaubung verurteilt worden. Zwei Syrer wurden zu einer Jugendstrafe von drei Jahren bzw. drei Jahren und zwei Monaten verurteilt. Ein weiterer Syrer und ein Ägypter kamen wegen Beihilfe mit Bewährungstrafen davon. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass die Angeklagten u.a. eines ihrer Opfer auf dem Görlitzer Wilhelmsplatz am Boden fixiert und ins Gesicht geschlagen haben. In einer Wohnung an der Gartenstraße wurde ein Opfer mit einem Messer verletzt, in einer weiteren Wohnung setzte es Schläge mit einem Ladekabel. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Bis kommende Woche kann noch Revision eingelegt werden.