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Vier Verletzte nach Gasexplosion in Görlitz

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Bei einer Gasex­plo­sion in einem Miets­haus an der Rausch­walder Straße in Görlitz sind vier Menschen verletzt worden - darunter eine Mutter (24) mit ihrer einjäh­riger Tochter, die zu diesem Zeitpunkt gemeinsam mit einer anderen Passantin (47) an dem Gebäude vorbei­lief. Die beiden Frauen und das Kind wurden von umher­flie­gende Split­tern getroffen. Sie konnten nach ambulanter Behand­lung das Kranken­haus wieder verlassen.  Die Explo­sion ereig­nete sich in einer Wohnung im Erdge­schoss. Der 40-jährige Mieter erlitt Kopfver­let­zungen und Brand­wunden. Lebens­ge­fahr besteht Polizei­an­gaben zufolge aber nicht.Fenster­scheiben zerbarsten, Rahmen­teile wurden auf Fußweg und Straße geschleu­dert. Die massive Eingangstür flog rund 20 Meter weit an eine Stein­mauer.   Fenster­scheiben der  darüber­lie­genden  Wohnungen gingen zu Bruch. Die Bewohner des Hauses wurden in Sicher­heit gebracht. Außerdem wurden zwei angren­zende Häuser evaku­iert. Augen­zeugen bestä­tigten unserem Sender den Geruch von ausströ­mendem Gas. Die Polizei konnte die Ermitt­lungen zunächst nicht aufnehmen. Es bestand weiter Explo­si­ons­ge­fahr. Inzwi­schen nahm ein Spezi­al­er­mittler der Polizei die Unter­su­chung auf. Noch ist unklar, ob ein techni­scher Defekt, fahrläs­siges Handeln oder eine bewusst vorge­nom­mene Manipu­la­tion zu der Gasex­plo­sion geführt hat.Das Haus ist derzeit nicht bewohn­bahr. Mehrere auch tragende Wände wurden durch die Druck­welle beschä­digt. Ein Statiker soll klären, ob Einsturz­ge­fahr besteht.  

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Bewohner Simon Henke