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Vorletzte Lücke der B 178N wird freigegeben und gefeiert

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Die vorletzte Lücke der B 178N in der südlichen Oberlausitz wird geschlossen. Ab Montag können Autofahrer  durchgehend von Löbau nach Zittau fahren und weiter bis nach Liberec.   Die Übergabe des fertig gestellten, sechs Kilometer langen Abschnitts zwischen Mittelherwigsdorf und Oberseifersdorf wird heute gefeiert. Politiker werden Reden halten und das Band durchschneiden (13.30 Uhr). Ab 16 Uhr dürfen  Radfahrer und Skater die Asphaltpiste testen. 

Ein Musterbeispiel für schnelles Bauen ist die B 178N nicht. Schon 1999 wurde damit begonnen. Für den nun fertig gestellten Abschnitt wurden drei Jahre gebraucht. Und es klafft immer noch eine Lücke. Für das gut fünf Kilometer lange Stück nördlich von Löbau bis zur A 4 bei Weißenberg gibt es bislang kein grünes Licht.   Gegen den Neubau liegen rund 40 Einsprüche vor. Der Abschnitt  befindet sich in der Planung durch die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES). Derzeit soll mit einem Planfeststellungsverfahren das Baurecht hergestellt werden.

Erst wenn die 42 Kilometer lange  B 178N von der Autobahn bis Zittau durchgehend befahrbar ist, wird sie die B 6 und 96 und damit auch Bautzen spürbar vom Schwerlastverkehr entlasten.