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Vorschläge für Handel und Gastronomie in Görlitz

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Einzelhändler, Gastronomen und Hoteliers – sie bangen um ihre Existenz. Seit Wochen machen sie keinen Umsatz. Läden und Gaststätten sind zu.  Hotels und Pensionen dürfen nur Geschäftsreisende aufnehmen. Die wenigen Übernachtungen decken die Kosten bei weitem nicht. Versprochene Finanzhilfen fließen nur zögerlich.

 Wie soll es weitergehen, wenn die Corona-Beschränkungen wieder aufgehoben werden? Der Görlitzer Oberbürgermeister Octavian Ursu hat morgen zu einem Dialog-Treffen eingeladen. Er will gemeinsam mit den Akteuren Konzepte und Vorschläge diskutieren. Ziel soll die Stärkung des Handels sein.  Mit am Tisch werden u.a. der Aktionsring Handel, die City Initiative Görlitz, der Tourismusverein,  Kreishandwerkerschaft und Industrie- und Handelskammer sitzen.

 Mit konkreten Vorschlägen geht Frank Großmann in die Runde. Zu viele Ladenlokale in der Stadt stehen leer – nicht auf dem oberen Teil der Berliner Straße. Es soll wieder Leben einziehen. Impulse könnten durch ein professionelles Leerstands-Management gegeben werden. Außerdem müssten Einzelhändler und Gastronomen durch zusätzliche Förderung unterstützt werden – gerade beim Neustart aus dem Lockdown.  

Das ist auch ein Punkt für Katrin Bartsch. Da könnte die Stadt einen Beitrag leisten, z.B. mit dem Erlass der Terrassengebühr und die Erweiterung der Stellflächen für die Gastronomen auch in diesem Jahr, findet die Vorsitzende des Tourismusverbandes Görlitz.

Auch regelmäßige Einkaufserlebnissamstage könnten dazu beitragen, die Innenstadt zu beleben und die Kasse der Händler klingeln zu lassen, ist Ilona Markert überzeugt. Sie nimmt für die City Initiative Görlitz am Dialog mit dem OB teil.

Und noch ein Vorschlag: Eine City-App für Görlitz. Dort könnten Angebote und Serviceleistungen der Stadt aufgespielt werden, so Markert. Solche Apps gibt es schon in anderen Städten.

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Reporter Knut-Michael Kunoth