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Vorwurf Totschlag - Prozess gegen Krankenpfleger aus Pulsnitz

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Ein Krankenpfleger aus Pulsnitz soll einem Wachkoma-Patienten verschriebene Medikamente nicht verabreicht haben. Kurze Zeit später war er tot. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Pfleger Totschlag vor. Heute hat der Prozess vor dem Landgericht Görlitz begonnen.

Der Patient lebte in einem Pflegeheim in Pulsnitz.  Seit 2003 lag er im Wachkoma. Im März vergangenen Jahres wurde er ins Krankenhaus gebracht. Der Arzt stellte einen Harnweginfekt fest. Vor der Rückverlegung in das Heim sei der Pfleger ausdrücklich belehrt worden, dem Patienten Wassertabletten zu geben. Das habe er nicht getan, so der Vorwurf. Wenig später verstarb der Patient an Multiorganversagen.

Geplant sind vier Verhandlungstage.