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Waggonbau Niesky fasst Fuß auf chinesischem Markt

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Der Waggonbau Niesky fasst Fuß auf dem chine­si­schen Markt. Der tradi­tio­nelle Güter­wa­gen­pro­du­zent hat in Shanghai zwei Verträge im Wert von knapp zehn Millionen Euro abgeschlossen. Dabei geht es zum einen um Techno­lo­gie­transfer und Ingenieur­leis­tungen für den  chine­si­schen Bahnkon­zern   CRRC. Niesky erhält  Schweiß­bau­gruppen und Spezi­al­bau­teile für Auto-Trans­port­wag­gons.  200 dieser Waggons sollen in der Oberlau­sitz montiert werden.   In  China sollen preis­werte Kompo­nenten gefer­tigt werden – und zwar für Fahrzeuge, wie z.B. leichte Schie­be­wand­wagen, die in Niesky nicht kosten­günstig produ­ziert werden können. Im Waggonbau Niesky sind derzeit rund 270 Beschäf­tigte tätig und über 50 Leihar­beiter.   Der Betrieb gehört der Quantum Capital Partners AG München. Die Unter­neh­mens­gruppe hatte im Juni 2014 das Werk von der Deutschen Bahn übernommen.

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Thomas Steiner, Geschäfts­führer Waggonbau Niesky