Waggonbau Niesky strebt Kooperation mit China an
Waggonbau Niesky drängt auf den asiatischen Markt. Der Güterwagenhersteller strebt eine Kooperation mit dem chinesischen Bahnkonzern CRRC an. Derzeit laufen die Verhandlungen. Zwei Verträge werden vorbereitet. Der Bahnkonzern „China Railway Rolling Stock Corporation Limited“ - CRRC - ist durch eine Fusion zum größten Schienenfahrzeughersteller der Welt aufgestiegen.
Es gehe einerseits darum, Hauptkomponenten wie Aluminiumschiebewände, Bremssysteme und Spindelantriebe und auch Technologie nach China zu verkaufen, sagte Geschäftsführer Thomas Steiner unserem Sender. Andererseits sollen in China preiswerte Komponenten gefertigt werden – und zwar für Fahrzeuge, wie z.B. leichte Schiebewandwagen, die in Niesky nicht kostengünstig produziert werden können.
Im Waggonbau Niesky sind derzeit rund 260 Beschäftigte tätig - hinzu kommen zwölf Leiharbeiter und 21 Auszubildende. Der Betrieb gehört der Quantum Capital Partners AG München. Die Unternehmensgruppe hatte im Juni 2014 das Werk von der Deutschen Bahn übernommen.
Mit einem Tag der offenen Tür wurde gestern das 180-jährige Firmenjubiläum gefeiert. Hunderte Besucher nutzten die Gelegenheit und schlossen sich Führungen durch die Werkhallen an.