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Wahlkrimi in Hoyerswerda - nur hauchdünne Mehrheit für Oberbürgermeister Stefan Skora

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Wahlma­ra­thon in Hoyers­werda. Die Bürger konnten nicht nur die Stimmen für die Kandi­daten und Parteien des Bundes­tages abgeben. Auch der neue Oberbür­ger­meister stand zur Wahl.  Es wurde ein langer, vor allem aber spannender Abend. Drei Leinwände  im Stadt­rat­saal – auf der einen die Ergeb­nisse der Bundes­tags­kan­di­daten der Region, auf der anderen das laufende TV-Programm von den Wahlen in Berlin. Die meisten Blicke aber zog die Dritte an. Dort spielte sich ein kleiner Wahlkrimi ab. Nach dem ersten Wahlgang vor drei Wochen, bei dem keiner der damals noch fünf Kandi­daten die erfor­der­liche absolute Mehrheit erreichte, traten gestern noch vier Bewerber an.  Dabei kam es zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Amtsin­haber Stefan Skora, CDU,  und Heraus­for­derer Dirk Nasdala von der Wähler­ver­ei­ni­gung Stadt­zu­kunft.  Die beiden Kandi­daten trennten mitunter nur knapp 100 Stimmen. Am Ende aber reichte es für Skora. – 36,3 Prozent.

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Reporter Knut-Michael Kunoth