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Wahrzeichen von Hagenwerder gesprengt

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Das letzte Relikt des ehema­ligen Braun­koh­le­kraft­werkes Hagen­werder ist in Schutt und Asche aufge­gangen. Maschi­nen­haus und Bunker­schwerbau wurden am Vormittag gesprengt. Die rund 70.000 Tonnen Beton wurden mit 400 Kilogramm Spreng­stoff in die Luft gejagt. Alles nach Plan verlaufen, so der Spreng­meister. Hunderte Schau­lus­tige verfolgten die Spren­gung - darunter auch viele ehema­lige Kraft­werker.

Das Braun­koh­le­kraft­werk Hagen­werder (Werk 3) wurde 1976  in Betrieb genommen. Es hatte eine Leistung von zweimal 500 Megawatt. 1997 kam das Aus für die Anlage.

Die Überreste des gesprengten Maschi­nen­hauses soll bis Februar nächsten Jahres entsorgt und das Areal für Indus­trie und Gewerbe erschlossen werden.

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Die Spren­gung