Waldbrand wütet bei Plessa
Feuerwehrleute bekämpfen zur Stunde einen Waldbrand nördlich von Plessa in der Niederlausitz. Die Flammen haben inzwischen eine Fläche von fast 40 Hektar erfasst. Windböen treiben das Feuer immer wieder an. Erschwerend kommt hinzu, dass der Brand in einem von Kiefern umgebenen Moorgebiet wütet. Feuerwehrleute haben damit begonnen, sogenannte Riegelstellungen aufzubauen. Das sind Wälle. Sie sollen die Flammen stoppen.
Der Brand sei noch nicht unter Kontrolle, sagte uns der Waldbrandschutzbeauftragte von Brandenburg, Raimund Engel. Dutzende Feuerwehren mit über 20 Fahrzeugen sind im Einsatz, so z.B. aus Hohenleipsch, Plessa, Kahla und Schraden sowie Elsterwerda, Kraupa und Lauchhammer.
Schichtführer Steve Kroßmann von der Leitstelle Lausitz: „Ortschaften sind nicht in Gefahr. Es kann bei der Rauchentwicklung aber zu Geruchsbelästigungen kommen.
Es ist der erste große Waldbrand in diesem Jahr in der Lausitz