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Warnstreik bei Alstom in Görlitz und Bautzen

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Rund 200 Beschäftigte der Alstom-Werke Görlitz und Bautzen haben heute die Arbeit niedergelegt. Sie folgten einem Warnstreikaufruf der IG Metall.   Gewerkschaft und Betriebsrat fordern neben einem Tarifangebot auch eine Zukunftsvereinbarung für die Alstom-Standorte in Deutschland. In Görlitz beteiligten sich rund 100 Waggonbauwerker am Warnstreik. Eine Abordnung des Siemens-Turbinenwerkes zeigte sich mit ihnen solidarisch.

„Sie können nicht ewig weiter mauern und sich weigern, ein verhandlungsfähiges Tarifangebot vorzulegen“, so IG Metall-Ostsachsenchef Jan Otto. Er kündigte eine schärfere Gangart an, wenn die Arbeitgeber kein für die Arbeitnehmer akzeptables Angebot vorlegen. „Zu einem 24-Stunden-Streik kann die IG Metall kurzfristig aufrufen. Wir sind gut vorbereitet, die Kollegen kampfbereit.“

Die Gewerkschaft fordert unter anderem vier Prozent mehr Geld für zwölf Monate, das optional zur Sicherung von Beschäftigung eingesetzt werden soll.

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Reporter Knut-Michael Kunoth