Warnstreik beim DRK-Rettungsdienst Löbau
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Beschäftigte des DRK-Rettungsdienstes Löbau sind am Morgen in einen Warnstreik getreten. Dem Aufruf von Ver.di schlossen sich bislang 41 Frauen und Männer an. Es gebe kein nennenswertes Entgegenkommen der Arbeitgeber bei den zentralen Forderungen nach Arbeitszeitverkürzung und Urlaubsgelderhöhung. Zugleich kritisierte die Gewerkschaft eine angebliche Streikbrecher-Prämie. „Die Geschäftsführung des DRK Löbau hatte zuvor den Beschäftigten bis zu 50 Prozent Zuschlag sowie 50 Euro als Prämie angeboten, damit diese den Streik unterlaufen.“, so ver.di-Sekretärin Theresa Menzel.
.Während des Streiks greift eine Notdienstvereinbarung. Rettungseinsätze sind abgesichert. Für den DRK-Rettungsdienst Löbau sind rund 80 Beschäftigte tätig.
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ver.di-Sekretärin Theresa Menzel