Warten auf Airbus in Rothenburg
Die Pläne für ein Recycling-Zentrum für ausgemusterte Flugzeuge in Rothenburg bleiben auf dem Tisch. Die Elbe-Flugzeugwerke Dresden halten daran fest. Das sagte der Görlitzer Landrat Bernd Lange nach einem Gespräch mit Geschäftsführer Andreas Sperl. Zunächst soll ein Pilotflugzeug zerlegt werden. Darauf wird noch gewartet. „Boeing hat dazu beigetragen, dass wir den Flieger noch nicht hier haben. Die Airbusse, die in die Verschrottung gehen sollten, sind alle noch in der Luft“, sagte uns Lange. Er rechnet aber damit, dass in diesem ersten Halbjahr der „Pilot-Airbus“ auf dem Flugplatz in Rothenburg landen wird.
Eine Machbarkeitsstudie für das Recycling-Zentrum liegt bereits vor. Im Sommer vergangenen Jahres wurde eine Absichtserklärung mit den Elbe Flugzeugwerken Dresden (EFW) unterzeichnet. Landrat Bernd Lange bezeichnete damals die Erklärung als ersten Baustein.
Die EFW haben in Kodersdorf - nur wenige Kilometer von Rothenburg entfernt - zwei Zulieferwerke für Airbus. Dort werden Wand- und Deckenverkleidung sowie die Fußbodenplatten der Frachträume für die Modelle A 320 und 321 hergestellt.