Was bewegt die Lausitz?

Zuletzt aktualisiert:

Ab sofort hören Sie bei uns überraschende und spannende Antworten aus der Lausitz. Denn wir wollen wissen: Was bewegt unsere Region?

In den vergangenen Wochen haben wir die Menschen in der Lausitz zusammen mit dem renommierten Marktforschungsinstitut IFAK nach ihrer Meinung zu ganz vielen verschiedenen Themen befragt.

Die Radio Lausitz-Umfrage ist repräsentativ für die internetnutzende Bevölkerung in der gesamten Region bzw. ganz Sachsen und wurde im Zeitraum vom 27. August bis 7. September auf Grundlage wissenschaftlicher Anforderungen durchgeführt.

Wir veröffentlichen jede Woche spannende neue Themen:

Die urigsten Kneipen in Görlitz und Bautzen

Die urigsten Kneipen in der Oberlausitz  befinden sich in der Görlitzer und der Bautzener Altstadt.  Das ergab eine repräsentative Befragung im Auftrag unseres Senders. Jeweils ein Drittel der Befragten kehren gern dort in ein Lokal ein.  Acht Prozent  gaben Zittau an.  Zehn Prozent sind der Meinung, dass es in der Oberlausitz keine urigen Kneipen gibt.

Und was meinen Sie?

Jeder fünfte Lausitzer hat den Fachkräftemangel schon gespürt

 Die Wirtschaft bei uns in der Lausitz brummt. Viele Unternehmen haben volle Auftragsbücher. Doch Fachkräfte sind rar. Jeder fünfte Lausitzer hat den Mangel schon sehr deutlich gespürt – und knapp 50 Prozent gelegentlich. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag unseres Senders ergeben. Dagegen haben gut 30 Prozent der Lausitzer die Folgen des Fachkräftemangels bislang selten oder noch nie bemerkt.

Wer einen Termin bei einem Facharzt braucht, muss mitunter Wochen darauf warten.  Hausarztpraxen   arbeiten an der Belastungsgrenze.  Viele Mediziner gehen in den kommenden Jahren in  Pension. Nachfolger zu finden, ist schwierig, vor allem in den ländlichen Regionen in der Lausitz.

Ärzte­mangel droht z.B. in Sprem­berg. In zehn Jahren werden viele Mediziner in Pension gehen. Nachfolger zu finden, ist schwierig.   Mit niedrigen Mieten, Sonder­kon­di­tion für Strom, Gas und Wasser sowie Zuschüssen für die Einrich­tung der Praxen sollen Ärzte bewegt werden, sich in Sprem­berg nieder­zu­lassen 
 
Junge Mediziner in der Oberlau­sitz sollen bei ihrem Praxis­start fachlich begleitet und damit ein Anreiz zum Bleiben geschaffen werden. Das vor vier Jahren gegründete Ärzte-Netz Ostsachsen bietet ihnen einen Weiterbildungsverbund an. Dem Ärzte-Netz Ostsachsen gehören 28 Haus- und Fachärzte aus der Oberlausitz an – außerdem das Medizinische Versorgungszentrum Rothenburg.
 
Wer schnell einen Handwerker braucht, der muss Geduld haben und mitunter Wochen warten. Die Firmen sind voll ausgelastet. Häufig ist Not am Mann, fehlt Personal. Nachwuchs ist knapp. Vor allem Baubetriebe suchen Azubis.

Ein positives Beispiel, wie Fachkräfte im Unternehmen gehalten werden können, fanden wir in Görlitz. Im Gewerbegebiet am Flugplatz ist der Sitz der Görlitzer Hanf- und Drahtseilerei. Dort  arbeiten 60 Beschäftigte. Geschäftsführer HELMUT GOLTZ kann keine so hohen Löhne wie im Turbinenwerk oder im Waggonbau zahlen. Dafür bietet er etwas anderes: Das Betriebsklima.

 

 

Jeder dritte Lausitzer meint: Ein "Klaps" gehört zur Erziehung

Rund ein Drittel der Lausitzer sind der Ansicht: Ein "Klaps" gehört zur Erziehung. 36 Prozent stimmen dem zu.  Dagegen lehnen das 23 Prozent strikt ab. Das hat eine repräsentative Umfrage unseres Senders ergeben.

Im sachsenweiten Vergleich sieht es etwas anders aus. Vor allem in den Ballungsgebieten ist die Ablehnung höher. So ist der Anteil der Dresdner und Leipziger, die gegen einen "Klaps" zur Erziehung sind, mit je 43 Prozent deutlich höher.

Das Zittauer Gebirge ist das beliebteste Ausflugsziel der Oberlausitzer

Das Zittauer Gebirge ist das beliebteste Ausflugsziel der Oberlausitzer. 39 Prozent suchen dort gern Erholung. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag unseres Senders. Fast gleichauf mit 26 bzw. 24 Prozent folgen der Spreewald und das Lausitzer Seenland. 17 Prozent fahren gern in den Saurierpark Kleinwelka. 

Gut ein Drittel der Lausitzer würde niemals in die Stadt ziehen

Gut ein Drittel der auf dem Land lebenden Lausitzer würde niemals  in die Stadt ziehen und 40 Prozent nur, wenn sie müssten.  Das geht aus einer repräsentativen Umfrage im Auftrag von Radio Lausitz hervor. Fast jeder Vierte gab an, dass er jederzeit zum Umzug bereit  oder der Umzug schon geplant sei.

Arielle Kohlschmidt und ihr Mann haben es nicht bereut. Sie sind vor knapp zehn Jahren von Berlin an die Neiße gezogen – nach Klein Priebus.  Rund  100 Einwohner hat der Ort, der zu Krauschwitz gehört.   In die Stadt  will das Paar nicht wieder zurück. Die Beiden wollen andere gestresste Großstädter vom Leben auf dem Lande überzeugen. Sie gründeten eine  Initiative mit dem  futuristischen Namen „Raumpionierstation“. 

Kohlschmidt will potentiellen wechselwilligen Großstädtern einen ganz konkreten Landeplatz zeigen. Rund 130 Neugierige hat das Paar schon beraten.  Das bisherige Ergebnis: 26 „Raumpioniere“ sind  in der Oberlausitz gelandet. Dazu gehören Designer, Kommunikationstrainer, Kulturmanager oder der Betreiber eines Flammkuchen-Restaurants unter freiem Himmel.

Sachsen hat die Initiative bislang mit rund  70.000 Euro unterstützt.

Würden Sie aus dem ländlichen Gebiet der Lausitz in die Stadt ziehen?

15 Prozent der Lausitzer haben bei der Arbeit schon mal etwas "mitgehen lassen"

Bei der Arbeit etwas mitgehen lassen? Das Marktforschungsinstitut IFAK hat im Auftrag unseres Senders Lausitzer befragt. "Nein, niemals!" – das gaben 69 Prozent der Befragten an.  Dagegen räumten 15 Prozent ein, dass sie sich schon einmal Büroklammern, Kugelschreiber oder andere Büroartikel eingesteckt haben. 

Was ist schon dran? Das wird sich da der eine oder andere fragen. Genau genommen ist es Diebstahl. Das gilt auch für defekte oder aussortierte Gegenstände in der Firma oder für die Rolle Toilettenpapier, so Arbeitsrechtler Michael Eckert.  Beschäftigte riskieren den blauen Brief. Das kann ganz schnell gehen. Wenn der Chef meint, dass er nach so einem Vorfall kein Vertrauen mehr zu seinem Angestellten hat, dann hat der Mitarbeiter schlechte Karten.

Aber Büroklammern oder ein Briefumschlag sind doch nur Cent-Artikel?  Das spielt keine Rolle. 

Und auch in diesem Fall musste ein Angestellter seinen Arbeitsplatz räumen: Er hatte zehn Euro aus der Ladenkasse genommen, sich geliehen und am nächsten Tag wieder zurückgelegt. Der Mann wurde fristlos entlassen.

 

 

Gut 80 Prozent der Lausitzer würden bei einer Schlägerei die Polizei rufen

Stellen Sie sich vor: Sie sind auf dem Heimweg von der Arbeit. An der gegenüberliegenden Straßenecke bedroht ein Mann eine Frau mit einem Messer oder prügelt einer auf einen anderen ein. Wie würden Sie sich verhalten?  Flinke Füße machen? Einschreiten - die Schlägerei beenden? Die Polizei rufen?

Bei einer Schlägerei würden gut 80 Prozent der Lausitzer die Polizei rufen. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag unseres Senders ergeben.  Zwölf Prozent würden einschreiten.  Dagegen gaben ebenfalls zwölf Prozent an: Sie würden einfach weitergehen und auch nicht die Polizei holen. 

Die Polizei rät:

Grundsätzlich ist es natürlich richtig und wichtig sofort die Polizei über den Notruf 110 über die Körperverletzungen (Schlägerei) zu verständigen. Die Beamten in der Notrufzentrale fragen dann alle wichtigen Informationen über Ort und die Beteiligten ab. Beantworten sie bitte die Fragen.  Bei bereits erkennbar verletzten Personen verständigen sie die Rettungsleitstelle über die 112.

Keiner soll und muss den "Helden spielen" und sich selbst in Gefahr bringen. Wenn es den Zeugen möglich erscheint sich verbal, durch Rufen einzumischen und so vielleicht die Straftaten zu beenden, sollte man es versuchen. Ein dazwischen gehen und vielleicht ein Trennen der "Streithähne" und ein mögliches Festhalten im Rahmen der "Jedermannsrechte" gemäß der StPO sollten Zeugen nur versuchen, wenn sie sich dies zutrauen und/oder weitere Personen helfen.

Sich also weitere Hilfe von umstehenden Personen/Zeugen zu holen oder diese auf den Vorfall aufmerksam zu machen ist nie verkehrt. Auch "Lautstark" die Beteiligten auf die verständigte Polizei aufmerksam zu machen, kann die Fortsetzung von Körperverletzungen beenden.

Wichtig: Zeugen sollten sich wenn möglich die Täter gut einprägen, also Bekleidung/Personenbeschreibung und auch die Tathandlung, damit sie bei der Polizei eine gute Beschreibung der Personen und der Tat abgeben können.

 

 

Nur fünf Prozent der Lausitzer haben ihr Kind früher aus der Schule genommen

70 Prozent der Lausitzer würden ihre schulpflichtigen Kinder vor dem offiziellen Ferienstart früher aus der Schule nehmen, um günstiger in den Urlaub zu fahren. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag von Radio Lausitz ergeben. Doch nur fünf Prozent haben es schon einmal getan. Nun besteht aber Schulpflicht. Wann sind Ausnahmen möglich und zulässig?

Schüler können freimachen, z.B. wenn sie mit ihren Eltern   zu einer Konfirmation oder Hochzeit eingeladen sind  oder wenn sie mit der jungen Gemeinde zum Kirchentag fahren wollen. Aber wie ist es mit der schon gebuchten Urlaubsreise? Wenn der Flieger schon ein paar Tage vor dem offiziellen Ferienbeginn abhebt? Angela Ruscher vom Landesamt für Schule und Bildung in Bautzen: "Das entscheiden die Schulleiter nach einer Einzelfallprüfung".

Mehrheit der Lausitzer für Ausbau der A 4 und Elektrifizierung der Bahnlinie Görlitz - Dresden

Für die Mehrheit der Lausitzer ist der Ausbau der A 4 und die Elektrifizierung der Bahnlinie Görlitz-Dresden sehr wichtig. 61 Prozent sprachen sich in einer repräsentativen Umfrage im Auftrag von Radio Lausitz dafür aus.  Eine rasche Umsetzung der Forderungen  ist aber nicht in Sicht. So soll es  z.B. bis 2027 dauern, bis der Bahnhof Görlitz am polnischen Elektrifizierungsnetz ist. Dabei wäre künftig  eine Lücke von nur 800 Metern zu überbrücken.

Wie ist den Situation derzeit?
 
Unbefriedigend. Die Autobahn ist verstopft – vor allem vor Wochenenden und zu Wochenbeginn. Nur ein Unfall und es bildet sich ein kilometerlanger Stau. Der Transitverkehr aus Osteuropa wird zunehmend zum Problem.  

Tischlermeister Dirk Petasch von der P&M Holwerkstätten GmbH Großdubrau hat viele Kunden im Raum Dresden. Er verbringt dadurch viel Zeit auf der A 4. Das Problem sei, dass viele LKW aus Polen und Osteuropa auf der Autobahn unterwegs seien. Hinzu komme,  dass viel gebaut werde. Seine Forderung: " Ein Tempolimit von 130 Kilometer pro Stunde, ein generelles LKW-Überholverbot und in Stoßzeiten eine LKW-Blockabfertigung an der Grenze".

Und wie sieht es mit der Alternative Bahn aus?

 
Auch nicht besser. Die Oberlausitz ist schon mehr als 20 Jahren vom Fernverkehrsnetz abgekoppelt. Es fährt gerade mal ein IC von Polen über Cottbus nach Berlin, aber von einem Schnellzug kann man da nicht wirklich sprechen. Seit mehr als 20 Jahren wird die Elektrifizerung der Bahnlinien Görlitz – Dresden und Görlitz – Cottbus gefordert. Aber passiert ist bisher nicht viel.  Sachsen ist zwar bei der Planung für den Fahrdraht von Dresden nach Görlitz in Vorleistung gegangen. Doch der Ausbau hängt weiter in der Warteschleife. Die Elektrifizierung der Strecke müsste in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes aufgenommen werden, damit es losgehen kann.

Gibt es denn Bewegung beim geforderten sechsspurigen Ausbau der A 4?
 
Etwas. Das Sächsische Wirtschaftsministerium hat Antrag beim Bund gestellt. Einen Antrag zum sechsstreifigen Ausbau der Autobahn vom Dreieck Dresden-Nord bis nach Pulsnitz. Ein weiterer Antrag für den Abschnitt von Pulsnitz bis Bautzen wird vorbereitet. Bis der Verkehr dann mal auf sechs Spuren rollt, das wird bestimmt noch 20 Jahre dauern. Brücken müssen neu gebaut, Anschlussstellen verändert werden. Das dauert – und vor allem die Planung dauert.

Zu lange Planungsprozesse
 
Die Planung von Verkehrsprojekten  ist in Deutschland rekordverdächtig lang. Unternehmen, aber inzwischen auch Politiker, sie fordern kürzere Planungszeiten – und weniger Bürokratie. Der Ruf nach einem Investitionsbeschleunigungsgesetz wird immer lauter.   Seit mehr als 20 Jahren wird die Elektrifizierung der Bahnlinie Görlitz – Dresden gefordert. Bis auf fromme Politikersprüche ist nicht viel passiert. Dass es anders gehen kann, zeigt unser Nachbar Polen. Die Eisenbahnsrecke von Breslau ist bis 20 Kilometer vor der Neiße elektrifiziert. Polen will im nächsten Jahr den Fahrdraht bis zum Görlitzer  Neiße-Viadukt  ziehen. Es fehlen dann noch rund 800 Meter bis zum Görlitzer Bahnhof.
 
Was meinen Sie, wie lange braucht die Deutsche Bahn dafür? Wie lange braucht sie für die Planungen? Bis 2026! Der erste Zug mit E-Lok könnte  2027 in den Görlitzer Bahnhof einfahren, schätzt Projektverantwortlicher Ulrich Mölke. Er sieht eine Reihe Probleme.

Die polnische Seite würde gern schon im Dezember nächsten Jahres mit einem IC aus Warschau in den Görlitzer Bahnhof fahren. Dann könnte es täglich eine schnelle Verbindung in die polnische Hauptstadt geben, verspricht Jakub Kapturzak vom polnischen Verkehrsministerium.

Polen treibt unterdessen die Elektrifizierung seines grenznahen Netzes weiter voran. So wird nicht nur der Fahrdraht von Kohlfurt nach Zgorzelec gezogen und damit der Ausbau der für Tempo 160 ausgelegten Strecke von Breslau bis zur Neiße abgeschlossen. Auch die Linie Zgorzelec-Lauban soll elektrifiziert werden – und zwar bis 2022. Danach würde keine Bahn mehr von Polen nach Görlitz fahren, weil nur noch Elektrozüge auf den Strecken nach Hirschberg und Breslau verkehren. Es sei denn, bis dahin ist auch der Bahnhof Görlitz am Fahrdraht. 

Rund jeder fünfte Lausitzer hat seine Passwörter nicht besonders geschützt

Rund jeder fünfte Lausitzer hat seine Passwörter nicht besonders geschützt.  16 Prozent verwenden immer dieselben Zugangscodes. 4,6  Prozent bewahren ihre Passwörter im Portemonnaie auf, 2,7 Prozent nehmen eine einfache Zahlenfolge. 58,5 Prozent haben ihre Passwörter im Kopf.  Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag von Radio Lausitz. 
 

47 Prozent der Lausitzer sind mit ihrem Job zufrieden

Die Arbeit macht Spaß, der Chef ist in Ordnung – 47 Prozent der Lausitzer sind mit ihrem Job sehr zufrieden oder zufrieden. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag von Radio Lausitz ergeben. Das Ergebnis entspricht damit auch dem sächsischen Durchschnitt. 14 Prozent der Lausitzer sind mit ihrer Arbeit gar nicht zufrieden.

Professor Matthias Schmidt, Dozent an der Fachhochschule Zittau/ Görlitz, meint:

"Geld allein macht nicht glücklich! Das wissen wir schon lange. Im Job gleich gar nicht. ....Unzufrieden werden Mitarbeiter, wenn es zu wenig Anerkennung gibt, wenn  die Arbeit als sinnlos empfunden wird, chronischer Stress da ist, was wiederum mit der Arbeitsorganisation zu tun hat.  Ein vernünftiges Gehalt plus eine sinnvolle Beschäftigung und ein tolles soziales Klima wirken dagegen positiv auf die Jobzufriedenheit. Dazu kommt ein Chef, der seine Anerkennung zum Ausdruck bringt".

Jeder zweite Lausitzer fühlt sich sicher

Gut die Hälfte der Lausitzer fühlt sich sicher oder sehr sicher. Gefragt nach dem subjektiven Sicherheitsgefühl sagen weitere 45% es sei okay. 5% der Menschen in der Lausitz fühlen sich “nicht sicher” oder “überhaupt nicht sicher”.

36% der Lausitzer haben Vertrauen in die Arbeit der Polizei. 12% dagegen kein Vertrauen.

Professor Matthias Schmidt, Dozent der Fachhochschule Zittau/Görlitz,  sagte uns: "Das subjektive Sicherheitsgefühl hat ganz viel damit zu tun, wieviel ich auch an sicherheitsrelevanten Themen rezipiere. Menschen, die den ganzen Tag das Internet durchforsten und sich Betrugsfälle angucken, die vermuten auch im Alltag viel häufiger Opfer eines Betrugsfalls zu werden. Andere, bei denen im Bekannten- oder Freundeskreis, diese Themen keine große Rolle spielen, fühlen sich auch meist sicherer.“