++ EIL ++

Was der Industriebogen Riesa der Wirtschaft in der Oberlausitz voraus hat

Zuletzt aktualisiert:

Der Industriebogen Riesa ist der Oberlausitz einen Schritt voraus. Die Region soll schon vor 2030 an das Wasserstoffkernnetz. Damit können  die Stahlwerke und anderen energieintensiven Betriebe dort eher auf grünen Wasserstoff umstellen, als Betriebe in den Landkreisen Görlitz und Bautzen, die voraussichtlich erst 2035 einen Zugang zum Netz haben werden.  Eine Energie- und Wasserstoffallianz (EWI) mit neun Unternehmen hatte schon frühzeitig Druck auf die Politik gemacht.

EWI-Sprecher Uwe Reinecke: „Wir haben gekämpft für unser Etappenziel, mussten viel Überzeugungsarbeit leisten. Wir sind auch mit der IG Metall auf die Straße gegangen für den Ausbau der erneuerbaren Energie und natürlich auch für das Thema Wasserstoff.“

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer ermunterte die energieintensiven Unternehmen in der Oberlausitz, Druck auf den Bund zu machen. „Sie müssen eine klare Ansage machen, was sie brauchen“, sagte uns der CDU-Politiker. Immerhin werden in einer Studie  14 Orte mit Wasserstoffbedarf in den Landkreisen Bautzen und Görlitz definiert und ein Abzweig vom Kernnetz, das in Schwarze Pumpe endet,  mit zwei größeren und einem kleinen Ast – im Jahr 2035.

 

Audio:

Uwe Reinecke, Sprecher der Energie- und Wasserstoffallianz EWI und Geschäftsführer der ESF Elbe-Stahlwerke Feralpi GmbH