- Die Spree bei Spremberg. Durch das gelöste Eisenocker ist sie braun verfärbt.
Wasserhaushalt der Spree - Bund will koordinieren
Der Wasserhaushalt der Spree wird nach dem Kohleausstieg zum Problem. Bei der Suche nach Lösungen ist auch der Bund gefragt. Er müsse bei der Absicherung der Wasserversorgung für Sachsen, Brandenburg und Berlin eine koordinierende Rolle einnehmen. Das ist das Ergebnis eines Treffens der Lausitzrunde mit Bundesumweltminister Carsten Schneider.
Sondierungsgespräche zu notwendigen Infrastrukturmaßnahmen laufen bereits. Während der Umweltminister die Mitverantwortung des Bundes für das Thema Wasser betonte, verwies er hinsichtlich der künftigen Finanzierung auf kommende Koalitionsverhandlungen.
Zusätzlich forderte die Lausitzrunde mehr Tempo bei Genehmigungsprozessen für grüne Industriezonen und den Abbau von Hürden für kommunale Erneuerbare-Energien-Projekte.
