Wassernot in der Spree
Nach der Schwarzen Elster droht nun auch die Spree auszutrocknen. Sie wird seit Monaten nur durch Wasserabgaben aus den Talsperren Bautzen, Quitzdorf und Spremberg am Fließen gehalten. Das mit Sachsen vereinbarte Wasserkontingent ist fast aufgebraucht.
Von den vereinbarten 20 Millionen Kubikmeter wurden schon 16,6 Millionen Kubikmeter abgegeben. Sollte es weiterhin nicht oder nur wenig regnen, kann die Spree nur noch bis Ende September auf niedrigem Niveau gehalten werden. Darüber informierte heute die länderübergreifende Arbeitsgruppe „Extremsituation“. Weitere Wasserreserven müssten dann aus den Speichern Burghanner, Lohsa II und Dreiweibern angezapft werden.
Unverändert die Situation in der Schwarzen Elster. Der Fluss ist seit Wochen oberhalb von Senftenberg völlig ausgetrocknet.