Wasserstoff-Kernnetz genehmigt - Oberlausitz ist Bummelletzter
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Die Planung für das Wasserstoff-Kernnetzes in Sachsen ist genehmigt worden. Zunächst sollen der Industriebogen Meißen sowie Leipzig und Dresden angeschlossen werden. Später soll die Lausitz folgen. Nun bestehe Planungssicherheit, so Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig.
Bei der Umstellung energieintensiver, gasverbrauchender Betriebe auf Wasserstoff hinkt die Oberlausitz hinterher. Das Kernnetz geht zunächst vom Norden bis Schwarze Pumpe. In einer Studie werden 14 Orte mit Wasserstoffbedarf in den Landkreisen Bautzen und Görlitz definiert und ein Abzweig vom Kernnetz, das in Schwarze Pumpe endet, mit zwei größeren und einem kleinen Ast. Diese Pläne sollen voraussichtlich erst im Jahr 2035 umgesetzt sein.