Wasserstrategie für die Lausitz gefordert
Wasser wird knapp in der Lausitz. Die ausgetrocknete Schwarzen Elster im vergangenen Sommer bei Senftenberg ist nur eine sichtbare Folge. Hinzu kommen die Probleme mit sulfatbelastetem Wasser aus dem Kohlerevier. Fachleute aus Sachsen, Brandenburg und Berlin kommen heute zu einer Wasserkonferenz in Cottbus zusammen. R
Durch den Braunkohleabbau wurde über 100 Jahre Grundwasser in die Spree gepumpt. Das fällt mit dem Kohleausstieg weg. Das Spreewasser wird aber auch zur Auffüllung der Bergbaufolgeseen und für eine stabile Trinkwasserversorgung gebraucht. Es braucht Lösungen und auch Geld, viel Geld .
Sachsens Umweltminister Wolfram Günther sieht den Bund und die Kohleunternehmen in der Pflicht. Das Wassermanagement in der Lausitz sei eine Mammutaufgabe. Sie zu lösen, werde Jahrzehnte dauern und etliche Milliarden kosten.