Wasserversorgung im Lausitzer Revier künftig im Verbund

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Für eine sichere Wasserversorgung nach dem Kohleausstieg haben sich sechs Lausitzer Wasserversorger zusammengetan. Die Arbeitsgemeinschaft „Trinkwasserverbund Lausitzer Revier“ hat ein Konzept erarbeitet. Mitglieder sind  die Stadtwerke Weißwasser, der Wasserzweckverband Mittlere-Neiße-Schöps, die EWAG Kamenz, der Wasserverband Lausitz, die Versorgungsbetriebe Hoyerswerda und  der Spremberger Wasser- und Abwasserzweckverband. 

Die Region steht vor einem Problem. Im Wasserwerk Schwarze Pumpe werden die Schieber bald geschlossen. Dort wurde bislang Wasser aus den Kohlegruben gereinigt und abgegeben. Neue Aufbereitungs- und Speicherkapazitäten müssen her, damit die rund 250.000 Einwohner nicht auf dem Trockenen sitzen.

Wasser brauchen außerdem die Industriestandorte wie Schwarze-Pumpe, Schwarzheide, Bernsdorf und Kamenz. Der Bedarf wird noch steigen. Denn weitere Unternehmen werden sich im Zuge des Strukturwandels in der Lausitz niederlassen.

Die Ertüchtigung des Leitungsnetzes aus den 1950er Jahren wird etwa zehn Jahre in Anspruch nehmen und  reichlich 100 Millionen Euro kosten.

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Reporter Knut-Michael Kunoth