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Wasserversorgung in der Lausitz zukunftssicher machen

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Wasser. Das müsste in der Lausitz eine ergiebige Ressource sein. Mehrere Tagebauseen wurden geflutet. Eine Seenplatte ist entstanden. Aber reicht das Nass? Vor welchen Herausforderungen stehen die kommunalen Wasserverbände?  So werden demnächst rund 35.000 Haushalte im Raum Weißwasser nicht mehr mit Trinkwasser aus Schwarze Pumpe versorgt, sondern über eine neu verlegte Leitung aus Boxberg. Tagebaubetreiber Leag wird in absehbarer Zeit die Wasseraufbereitung für die Region Weißwasser einstellen.

Trinkwasserverbände in der sächsisch-brandenburgischen Grenzregion wollen die Wasserversorgung zukunftssicher aufstellen. Ihnen schwebt ein länderübergreifender Multifunktionsverbund vor, ein    Zweckverband für die Regionen von von Spremberg über Weißwasser, Hoyerswerda und Senftenberg bis hin nach Kamenz. Das Netz soll wieder in kommunale Hand gehen, so der Hoyerswerdaer Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh. Er sieht die Kommunen derzeit am „Trinkwassertropf“ hängen.

„Mehrere Akteure arbeiten schon über einem  halben Jahr an diesem Thema.“   In einem Zeitraum von zehn bis 15 Jahren könnte das Konzept umgesetzt werden. Investitionen bis zu 100 Millionen Euro seien nötig. 

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Reporter Knut-Michael Kunoth