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Wasserwerk Zeißig wieder teilweise in Betrieb

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Das neue Wasserwerk in Zeißig ist teilweise in Betrieb genommen worden. Seit Mitte Mai wurde die Anlage grundhaft umgebaut - Brunnen und Pumpen erneuert, Messtechnik modernisiert. Das sagte uns der Prokurist der Versorgungsbetriebe Hoyerswerda Vincent Schröder. Mit dem Umbau kann jetzt noch mehr Trinkwasser aufbereitet werden. Die Förderleistung wurde um knapp 3.000 auf 11.600 Kubikmeter Wasser pro Tag erhöht. Damit wird die Trinkwasserversorgung für Hoyerswerda langfristig gesichert. Immerhin verbrauchen die Abnehmer pro Jahr 2,7 Millionen Kubikmeter.

In den nächsten Tagen rechnen die Versorgungsbetriebe mit einer vollständigen Inbetriebnahme. Bei Beprobungen wurden Auffälligkeiten bei der Wasserqualität festgestellt. Aus Spanien angelieferte Lamellenschrägklärer sind waren die Ursache für das Problem. Diese werden im Moment umfahren und intennsiv desinfiziert und gespült.

Die Teilinbetriebnahme habe allerdings keinerlei Auswirkungen auf die benötigte Menge Wasser, heißt es. „Unsere Trinkwasser-Kunden müssen keine Einschränkungen befürchten“, sagt Markus Mickel, VBH-Betriebsingenieur Wasser und Gas. „Durch die Inbetriebnahme des Wasserwerkes kann es in den nächsten Tagen kurzzeitig zu Geruchs- und Geschmacksveränderungen beim Wasser kommen. Dennoch kann es von allen Kunden im gewohnten Umfang genutzt werden, da die strengen gesetzlichen Vorgaben der Trinkwasserverordnung eingehalten werden“, so Mickel weiter.

Bis zum Wochenende soll das Werk vollständig in Betrieb gehen.