Weihnachten ist Hoch-Zeit für Einbrecher in Sachsen
Zu Weihnachten haben vielerorts in Sachsen Einbrecher zugeschlagen. Im Visier waren vor allem Einfamilienhäuser und Wohnungen, aber auch Autohäuser und parkende Fahrzeuge, wie die Polizei berichtete. Allein in und um Dresden gab es zwischen Freitag und dem zweiten Feiertag elf Einbrüche in Häuser, Wohnungen und Geschäfte. Dabei wurden unter anderen Geld, Schmuck, Uhren sowie Handys und Kupferkabel aus Firmen gestohlen. Die Täter hebelten Terrassentüren auf oder schlugen Fensterscheiben ein. Drei Tatverdächtige nahmen Beamte vorläufig fest. Gegen zwei weitere - 15 und 16 Jahre alte Jugendliche - laufen Ermittlungen. In Wildenfels (Landkreis Zwickau) nutzten Unbekannte tagsüber die Abwesenheit der Eigentümer am ersten Feiertag und durchsuchten deren Einfamilienhaus. Bis auf Bargeld erbeuteten sie nichts, wie die Polizei in Zwickau mittelte. Heiligabend hatten couragierte Passanten in Görlitz einen Schmuckdieb aufgehalten. Zwei Männer stellten sich dem 26-Jährigen in den Weg, als er bei einem Juwelier Schmuck stehlen wollte. Der junge Mann schlug aber einem von ihnen ins Gesicht und flüchtete ohne Beute. Der 60-Jährige wurde leicht verletzt. In einem anderen Geschäft raubte er zwei Armbänder. Zeugen überwältigten den flüchtenden 26-Jährigen jedoch und übergaben ihn der Polizei.