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Weiter grünes Licht für Tagebau Jänschwalde

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Schlappe für Deutsche Umwelthilfe und Grüne Liga. Im Tagebau Jänschwalde  darf vorerst weiter Kohle gefördert werden. Das   Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg (OVG) gab damit einer Beschwerde der Leag statt. Der Tagebaubetreiber war gegen einen Beschluss des Verwaltungsgerichts vorgegangen.  

Das OVG begründete die Entscheidung mit der Sicherheit der Energieversorgung. Bei einer Einstellung des Tagebaubetriebes sei   mit schwerwiegenden Nachteilen zu rechnen. Die Richter nahmen Bezug auf mögliche Folgen des Ukraine-Krieges. Dem gegenüber seien die Folgen  für die von den Entwässerungsmaßnahmen betroffenen Gebiete vergleichsweise gering.

Deutsche Umwelthilfe und Grüne Liga werfen dem Tagebaubetreiber vor, dass er seit Jahren   viel mehr Grundwasser als zulässig abpumpt. Sie befürchten, dass angrenzende Naturschutzgebiete mit Feuchtwiesen Schaden nehmen könnten.