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Weitere Ermittlungen gegen Trainer aus Seifhennersdorf

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Gegen einen wegen sexuellen Missbrauchs verurteilten Judotrainer aus Seifhennersdorf hat die Staatsanwaltschaft ein weiteres Verfahren eröffnet. Es geht um weitere Taten, die der Angeklagte in der Verhandlung vor dem Landgericht Görlitz zugegeben hatte. Zu einem weiteren Prozess wird es aber nicht kommen. 

Der Seifhennersdorfer hatte den Missbrauch einer damals 12- bzw. 13-Jährigen gestanden. Dabei gab er auch Belastendes preis, was über die Anklage hinaus ging. Die Staatsanwältin ist verpflichtet, weitere Ermittlungen aufzunehmen. Allerdings wird das Verfahren voraussichtlich eingestellt, da diese Taten als nicht so schwerwiegend wie die in der Anklage gewertet werden. Außerdem hatte der Angeklagte von sich aus reinen Tisch gemacht.

Der 54-Jährige war in der vergangenen Woche zu dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden. Sollte kein Einspruch eingelegt werden, wird das Urteil an diesem Freitag rechtskräftig.