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Weitere Schweinepestfälle - Görlitzer Landrat fordert Polen zum Handeln auf

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Nach zwei weiteren Schweinepestfällen im Kreis Görlitz ist das Gefährdungsgebiet erweitert worden – und zwar nach Süden bis Horka. Die Pufferzone erstreckt sich nun auf den gesamten Landkreis nördlich der Autobahn, teilte heute das Gesundheitsministerium mit.  Errichtet  wird ein mobiler Zaun drei Kilometer um den Fundort bei Rothenburg. Das Technische Hilfswerk baut eine Barriere an der B 115 auf.

In der Verbotszone darf nicht gejagt werden. Schweinehalter müssen ihre Ställe besonders schützen. Hunde dürfen nur angeleint ausgeführt werden. Seit Ende Oktober wurden im Kreis Görlitz 19 Fälle der Afrikanischen Schweinepest bestätigt.

Landrat Bernd Lange appellierte an Polen, ebenfalls Schritte zur Eindämmung der Seuche zu unternehmen. Bund und EU sollten darauf drängen. Die infizierten Wildschweine kämen aus Polen. Auf Dauer habe der Landkreis nicht die Kraft, die Maßnahmen umzusetzen.