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Weitere Versuche zur Corona-Eindämmung in Zwönitzer Pflegeheim

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Im Zwönitzer Altenpflegeheim „Bethlehemstift“ sind (Stand Freitag, 18 Uhr) 53 Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet worden, dazu 37 Mitarbeiter. Drei Menschen starben.

Wie geht es dort weiter? Das Landratsamt hat uns folgendes mitgeteilt: 

Die Bewohner, die sich derzeit in einem stabilen Gesundheitszustand befinden, verbleiben in der Einrichtung und werden unter Berücksichtigung strenger hygienischer Maßgaben versorgt.

Die 53 positiv getesteten Bewohner werden in einem separaten Wohnbereich isoliert, dieser Bereich wird durch eine Schleuse getrennt. Für die nächste Zeit steht die für das Personal erforderliche Schutzausrüstung in ausreichender Menge zur Verfügung.

Personal, das positiv getestet wurde, aber keine Symptome hat, kann in Umsetzung der Richtlinien des Robert-Koch-Instituts unter Auflagen wie z.B. der eigenen strengen Überwachung und dem Tragen von Schutzausrüstung im Dienst verbleiben und positiv getestete Bewohner weiterhin versorgen.

Mitarbeiter, bei denen typische Symptome ausgebrochen sind, bleiben bis zur Genesung zuhause.

Im Heim werde streng auf die Einhaltung der Richtlinien des Robert-Koch-Instituts geachtet. Man sei für die Bewohner in der Verantwortung die Versorgung weiter zu gewährleisten.

Darüber hinaus haben wir für personelle Unterstützung aus anderen Einrichtungen der Diakonie Erzgebirge gesorgt, um bereits erkrankte Kolleginnen und Kollegen zu ersetzen. 

Im Heim wurde am Donnerstag ein weiterer einrichtungsinterner Krisenstab mit Beteiligung des Trägers gebildet. „Trotz zeitiger Schutzmaßnahmen durch den Krisenstab hat der COVID-19 heimtückisch in unserem Bethlehemstift Raum eingenommen“, heißt es vom Diakonischen Werk Aue/Schwarzenberg.