Weiterer Prozess zum Brand von Hoyerswerdaer Dönerfabrik
Der Brand einer Dönerfabrik vor fast drei Jahren in Hoyerswerda hat ein weiteres gerichtliches Nachspiel. Heute beginnt vor dem Landgericht in Bautzen der Prozess gegen einen Bulgaren. Von dem Fleischergesellen fehlte bislang jede Spur. Er konnte sich in die Türkei absetzen, wurde erst später gefasst. Gegenüber der Polizei gestand er, den Brand gelegt zu haben - gemeinsam mit seinem früheren Chef und einem ungarischen Fleischergehilfen. Der damaligen Anklage zufolge täuschten sie zunächst einen Einbruch vor, dann gossen sie Benzin in der Produktionshalle aus und zündeten es an. Der Inhaber der Dönerfabrik, ein Türke, habe die Versicherungssumme von über 1,2 Millionen Euro kassieren wollen. Dieser Vorwurf konnte den Beiden aber nicht bewiesen werden. Sie wurden freigesprochen.