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Marsstation und Teleskope „keine Basis in der Lausitz“

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Weltraumstationen und Großteleskope sind für die Stadtoberhäupter von Hoyerswerda, Kamenz, Lauta und Reichenbach keine Alternativen. Wie damit in zehn Jahren 1.500 Arbeitsplätze entstehen könnten, sei ein Rätsel, schreiben sie in einem Offenen Brief an Bundesforschungsministerin Anja Karliczek. 

Für die beiden favorisierten Projekte sehen die Bürgermeister keine Basis in der Lausitz und an den Hochschulen in der Region nur begrenzte Ansätze. Die vier Städte hatten den Antrag von Fraunhofer für ein Großforschungszentrum unterstützt und Hoyerswerda zusätzlich den Antrag von Helmholtz (Saxometer) unterstützt.

Die sogenannte Perspektivfindungskommission bestätigte die beiden Bewerbungen aber nicht. Fraunhofer und Helmholtz wollten in der Lausitz nach Lösungen für grundlegende Probleme wie der Wasserknappheit, alternativer Energien oder des autonomen Fahrens suchen.

Das seien Themen, mit denen die Menschen in der Lausitz den Kohleausstieg verbinden, schreiben die Bürgermeister. Sie baten die Ministerin um Unterstützung bei der Lösung der dringendsten Fragen der Region.