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Bombenfund in Cottbus - Entschärfung am Montag

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In der Innenstadt von Cottbus ist eine Weltkriegsbombe entdeckt worden. Sie kam bei Bauarbeiten zum Vorschein. Das teilte am Nachmittag die Stadtverwaltung mit. Der Fundort befindet sich in der Virchowstraße. In diesem Gebiet liegen unter anderem Geschäfte und Wohnhäuser und ein Theater.  Die Bombe soll erst am kommenden Montag unschädlich gemacht werden. Grund seien umfangreiche Vorbereitungsarbeiten.

Zünder im schlechten Zustand

Ob sie entschärft werden kann oder gesprengt werden muss, ist noch unklar. Es handelt sich um eine Bombe russischer Herkunft. Der Zünder befindet sich in einem schlechten Zustand. Er soll - wenn möglich - entfernt und anschließend in einem Waldgebiet hinter dem BTU-Gelände kontrolliert gesprengt werden.  Deshalb wird der Sicherheitsradius in Richtung Westen erweitert.  

300 Meter Sperrkreis

Die Stadtverwaltung kündigte an, dass ein voraussichtlich rund  300 Meter großer Evakuierungsradius festgelegt wird. Über 2600 Menschen müssen das Gebiet verlassen. Darin befinden sich u.a. das Technische Rathaus, der Dienstleistungsturm, die Spreegalerie, die Stadthalle und das Lindner Congress Hotel, Teile des BTU-Campus, eine nahe Kindertagesstätte sowie die Erich-Kästner-Grundschule und das OSZ Sielower Straße.

Sporthalle als Notunterkunft

Mit der Evakuierung soll am kommenden Montag um 8 Uhr begonnen werden. Während die Bombe unschädlich gemacht wird, können sich die betroffenen Menschen in der Sporthalle des Max-Steenbeck-Gymnasiums aufhalten. Corona-Patienten und Bewohner in Quarantäne werden gesondert untergebracht.Wie viele Menschen den Sperrkreis verlassen müssen, konnte die Stadtverwaltung noch nicht sagen.