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Weniger Asylbewerber in Sachsen

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In Sachsen suchen derzeit weniger Asylbe­werber Zuflucht, als noch zu Jahres­be­ginn. Laut Landes­di­rek­tion wurden im März rund 1.400 Menschen in der Erstauf­nah­me­ein­rich­tung regis­triert - fast 600 weniger als im Februar. Der Rückgang ist vor allem darauf zurück­zu­führen, dass nicht mehr so viele Asylbe­werber aus dem Kosovo ankommen, sagte ein Sprecher. Im Februar waren es noch knapp 1.000 - im März nur 157. Zum Jahres­ende war die Zahl bundes­weit stark angestiegen. Die Bundes­re­gie­rung hatte Bundes­po­li­zisten an die ungarisch-serbi­sche Grenze geschickt um die illegale Einreise in die EU zu verhin­dern. Zudem wurden Aufklä­rungs­kam­pa­gnen im Kosovo gestartet, um die Menschen darüber aufzu­klären, dass ihre Asylchancen in Deutsch­land sehr gering sind. Derzeit kommen laut Landes­di­rek­tion vor allem Flücht­linge aus Syrien in den Freistaat.