Weniger Corona-Fälle im Kreis Görlitz
Die Corona-Lage im Kreis Görlitz hat sich stabilisiert. Laut Robert-Koch-Institut liegt die Inzidenz im Landkreis heute seit Langem wieder unter 500. Angespannt bleibt aber die Situation in den Krankenhäusern - so Landrat Bernd Lange. Derzeit werden 180 Covid-Patienten stationär behandelt. 29 von ihnen benötigen intensivmedizinische Betreuung. Grund zur Entwarnung gebe es aber noch nicht. Schon im Januar rechnet der Landrat mit einer Omikron-Welle. Aktuell gäbe es aber noch keinen bekannten Fall im Landkreis.
Unterdessen werden auch die Impfkapazitäten im Landkreis weiter ausgebaut. Zu den vier Mini-Impfzentren werden weitere Impfstellen hinzukommen - kündigte Sozialdezernentin Martina Weber an. Dabei setzt der Landkreis auch auf die Apotheker. Sie sollen künftig ebenfalls die Spritzen aufziehen dürfen. Derzeit laufen diesbezüglich Gespräche. Wo genau das Angebot eingerichtet wird und wann die ersten Impfungen in den Apotheken verabreicht werden können, ist aktuell noch nicht bekannt.
Das Robert-Koch-Institut weißt für den Landkreis Görlitz heute eine Inzidenz von 491,3 aus. Es ist der zweit niedrigste Wert in Sachsen. Im Nachbarkreis Bautzen liegt die Sieben-Tage-Inzidenz heute bei 717,8.
