Weniger Schulschwänzer durch Lockdown im Kreis Bautzen
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Sie haben keinen Bock auf Schule, bleiben dem Unterricht Tage und Wochen fern. Im Kreis Bautzen sind im vergangenen Jahr knapp 230 Verfahren gegen Schulschwänzer geführt worden. Das sind fast 170 weniger als im Jahr zuvor. Die beiden Lockdowns dürften der Hauptgrund für den Rückgang sein.
Bummelanten gibt es vor allem unter Berufsschülern. Rund 150 Verfahren wurden im vergangenen Jahr geführt. Das ist mehr als die Hälfte aller Fälle. Die Schulschwänzer wurden mit Verwarn- und Bußgeldern bis zu 300 Euro bestraft. Einzelne Fälle gab die Schulbehörde an die Justiz ab.
Schulsozialarbeiter sollen erste Anzeichen von Bummelei erkennen, Ursachen erkunden und das Gespräch mit den Betroffenen suchen.