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Weniger Spreewaldgurken in diesem Jahr

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Sie ist sauer, saftig und knackig. In diesem Jahr macht sie sich aber rar. Die Spreewaldbauern werden voraussichtlich weniger Gurken ernten.  Der Spreewaldverein erwartet Einbußen bei Anbauern und Konservenfabriken. Was sind die Gründe?

Es ist zum einen das Wetter. Das war zu unbeständig. Im Juni sanken die Nachttemperaturen bis auf 5 Grad. Die Spreewaldgurke braucht aber mindestens 15 Grad. Außerdem sind die  Pflanzen in diesen Jahr besonders anfällig für Pilzerkrankungen. Zum anderen hat sich die Corona-Krise auf die Ernte ausgewirkt. Die Hygieneanforderungen und die Vorsorgemaßnahmen haben zusätzliche Kosten verursacht.

Die Spreewaldbauern hoffen nun auf besseres Wetter in den kommenden fünf Wochen, um das Defizit so klein wie möglich zu halten.