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Weshalb in Lauta mit weiteren Wasserrohrbrüchen gerechnet werden muss

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Sechs Wasserrohrbrüche in kurzer Zeit in Lauta - Einwohner müssen mit weiteren Havarien rechnen. Die aus Asbestzement bestehenden Rohrleitungen sind 50 bis 60 Jahre alt. Sie hätten  „das Ende ihrer Lebenserwartung“ erreicht, teilte uns der zuständige Versorger, die EWAG Kamenz, mit.  

Im gesamten Versorgungsgebiet sind noch 110 Kilometer dieser aus DDR-Zeiten stammenden Leitungen vergraben. Sie sollen im Zuge von Straßenerneuerungen ausgewechselt und an der Hauptzuleitung sogenannte Druckminderer eingebaut werden.   Doch das kann dauern.  

Und der Asbest? Ein Gesundheitsrisiko sei damit nicht verbunden, versichert die EWAG. Durch den Biofilm an den Rohrinnenwänden komme das Trinkwasser nicht in Kontakt mit dem Material.