Wie Weißwasser die Wärmeversorgung neu regeln will
Weißwasser hat ein Problem. Woher kommt künftig die Fernwärme? Die Leag hat angekündigt, die Versorgung einzustellen. Die Stadtwerke setzen zunächst auf eine Brückenlösung, die auf Gas basiert. Damit verbunden ist der Neubau einer Halle mit zwei 7-MW-Gaskesseln. Das sagte uns Stadtwerke-Geschäftsführerin Katrin Bartsch.
Für die Umstellung der Wärmeversorgung brauchen die Stadtwerke Weißwasser zusätzliche Flächen. Das Unternehmen hat einen Antrag bei der Stadtverwaltung gestellt. Bis Ende Juni erwartet Bartsch eine Grundsatzentscheidung des Stadtrates.
Erklärtes Ziel ist der schrittweise Einsatz erneuerbarer Energien aus Solarthermie, Photovoltaik-Anlagen in Verbindung mit Großflächenspeichern, Luft-Wärme-Pumpen.
Die Wärmewende in Weißwasser wird, so schätzt Bartsch, zwischen 20 und 25 Millionen Euro kosten.