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Wieder mehr Fahrgäste in Görlitzer Straßenbahn

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Die Görlitzer Verkehrsbetriebe – GVB -  gehen am kommenden Montag in den kompletten Regelfahrplan über. Dann werden an den Wochenenden zusätzlich zwei Frühfahrten zum Klinikum angeboten. Das sagte uns GVB-Chef Andreas Trillmich. 

Er braucht sich nur herumzudrehen, dann kann er aus seinem Büro auf die Zittauer Straße sehen. Die Linie 1 fährt an seinem Fenster vorbei. In den Straßenbahnen sitzen  inzwischen wieder mehr Fahrgäste, freut sich der GVB-Chef. Das war während des sogenannten Lockdowns anders. „Während dieser Zeit brach der Umsatz ein, fuhren schätzungsweise nur noch 15 bis 20 Prozent der Fahrgäste mit“.

„Alle 100 Mitarbeiter haben mitgezogen“

Wie hoch die Einbußen waren, will uns Trillmich nicht sagen. Zunächst sollen die Aufsichtsräte informiert werden. Die GVB sind ein Tochterunternehmen der Stadt Görlitz. Von 30. März bis 19. April galt ein Notfahrplan. Kurzfristig musste vieles umgestellt werden.  Das Team stand zusammen. „Mit welcher Disziplin und Schnelligkeit reagiert wurde, das war toll.  Es haben alle 100 Mitarbeiter mitgezogen. Ein Riesendank an sie!“.

Sicherheits-Ansagen in drei Sprachen

Ein Stück Normalität ist inzwischen zurückgekehrt.  Am kommenden Montag tritt der reguläre Fahrplan wieder in vollem Umfang in Kraft. Die Corona-Sicherheitsregeln bleiben aber in Kraft. Das heißt: Abstand halten und Mundschutz tragen. Darauf wird  in Ansagen in deutscher, polnischer und englischer Sprache in Stadtbussen und Straßenbahnen hingewiesen.

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Reporter Knut-Michael Kunoth