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Wiedergeburt des Urahns der Baumarktlaube in Niesky

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Der Urahn der heutigen Baumarktlaube ist zurück am Ort seiner Entstehung. Das Gartenhaus mit dem Namen „Kleiner Christoph“ wurde in Niesky aufgebaut und wird heute Nachmittag eingeweiht. Es kann fortan im Garten des Konrad-Wachsmann-Hauses besichtigt werden.   Die Laube stammt aus der Serienproduktion der 1920er Jahre der Firma Christoph & Unmack AG Niesky. Der „Kleine Christoph“ – so der damalige Katalogname - gilt als ein Beleg industriellen Wohnbauens mit Holz. 

Der „Kleine Christoph“, so der damalige Katalogname für das Gartenhäuschen, fristete Jahre ein Dornröschendasein auf einem verwilderten Grundstück in Görlitz. Die Laube  wurde zerlegt und in Einzelteilen nach Niesky gebracht. Junge Denkmalpfleger und Architekten aus acht Nationen bauten „Christoph“ wieder zusammen.  Der neue Standort am Konrad-Wachsmann-Haus wurde bewusst gewählt. Wachsmann war Chefarchitekt in Niesky. Zu seinen bekanntesten Gebäuden gehört das Einsteinhaus in Caputh bei Potsdam.