Winterruhe auf Baustelle im Tierpark Görlitz
Auf der Baustelle der neuen Bärenanlage im Görlitzer Tierpark herrscht derzeit zwar Winterrruhe. Im Hintergrund wird aber weiter gewerkelt. In einem Metallbaubetrieb werden die massiven Bären-Schieber hergestellt und in einer Zimmermannsfirma die tibetischen Holzelemente. Die beiden künftigen Bewohner Mischa und Franz genießen unterdessen ihre Winterruhe im Augsburger Quartier.
Sie sollen Botschafter sein. Tibet-Bären seien die am meisten durch den Menschen ausgenutzte und vom illegalen Wildtierhandel betroffene Bärenart weltweit, so Tierparkchef Sven Hammer. Die Bauarbeiten an ihrer künftigen Residenz in Görlitz werden wieder aufgenommen, sobald der Frost aus dem Boden ist. Dann sind die Beton- und Zaunarbeiten an der Reihe.
Der rund 2,6 Millionen Euro teure Bau wird mit 90 Prozent aus dem Strukturmittelfonds für die Lausitz, den sogenannten Kohlemillionen, gefördert.
