Wirtschaft im Freistaat will weiter Geschäfte mit Russland machen
Sachsens Unternehmen halten trotz Sanktionen an den Beziehungen zu Russland fest. „Wir wollen die Kontakte nicht abreißen lassen“, sagte der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Sachsen (WFS), Peter Nothnagel, am Dienstag. Deshalb seien derzeit 16 Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus dem Freistaat in Rostov (Westrussland) unterwegs, um Unternehmen im Bereich Maschinenbau sowie Technologieforen zu besuchen. Sowohl auf russischer als auch auf sächsischer Seite sei das Interesse an einer Zusammenarbeit groß, hieß es. Gerade im Maschinenbau könnten beide Seiten profitieren. Nach eigenen Angaben setzt die WFS derzeit vor allem auf Projekte, die nicht von den Sanktionen betroffen sind. 2013 wurden Maschinen und Anlagen im Wert von 327 Millionen Euro aus Sachsen nach Russland geliefert. Damit macht der Maschinenbau rund ein Viertel des sächsischen Exports nach Russland aus (1,34 Milliarden Euro).