Wohnen, Schule und Verkehr - Dresden und Ottendorf-Okrilla machen gemeinsame Sache
Dresden und Ottendorf-Okrilla wollen noch enger zusammenarbeiten. Oberbürgermeister Dirk Hilbert hat dazu mit seinem Amtskollegen Rico Pfeiffer eine Absichtserklärung unterzeichnet. Es geht in erster Linie um die Themen Schule, Verkehr, Wohnen, Einzelhandel und Gewerbe. Hintergrund sind die umfangreichen Investitionen der Chipindustrie im Dresdner Norden.
Mit der Fabrikerweiterung von Infineon soll es ab 2026 rund 1.000 neue Jobs geben. Bei der Chipfabrik von TSMC sind ab 2027 bis zu 2.000 Arbeitsplätze geplant. Damit sollen auch indirekt bis zu 11.000 weitere Arbeitsplätze im Umfeld der Ansiedlung entstehen.
Wachstum des Dresdner Nordens lässt sich gemeinsam am besten bewältigen
Deshalb wollen sich die beiden benachbarten Kommunen vor allem bei der Entwicklung neuer Wohnungsbaustandorte abstimmen. Eine neue Gemeinschaftsschule könnte es auch bald geben, denn die Nachfrage nach Schulplätzen ist bereits heute enorm hoch. Eine Arbeitsgruppe soll dazu eine Machbarkeitsstudie als Diskussionsgrundlage für weitere Überlegungen erstellen.
Auch die Einrichtung eines gemeinsamen Gewerbegebietes soll geprüft werden
Handlungsbedarf beim ÖPNV und Radverkehr
So sollen sowohl die Qualität der interkommunalen ÖPNV-Verbindungen als auch das Angebot innerhalb der Gemeinde Ottendorf-Okrilla überprüft und verbessert werden. Zwischen Ottendorf-Okrilla und der geplanten Radschnellverbindung Dresden-Neustadt-Radeberg sowie im Dresdner Norden soll ein sicheres Radwegenetz entstehen.