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Wohnstube statt Wahllokal - Rekordbeteiligung bei Briefwahl in der Lausitz

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Der Andrang in den Wahllokalen wird sich in Grenzen halten. Knapp zwei Wochen vor der Bundestagswahl zeichnet sich in der Lausitz ein Rekord bei der Briefwahl ab. Das ergab eine Umfrage unseres Senders in den größeren Städten.

Ganz in Ruhe daheim Namen und Parteien durchgehen und dann die beiden Kreuzchen machen.  Das wollen diesmal mehr Lausitzer  als zur Bundestagswahl 2017. In Görlitz wurden schon 8.200 Wahlscheine rausgeschickt. Jeder Fünfte hat seinen Stimmzettel bekommen. In Bautzen sind es über 18 Prozent der Wahlberechtigten und in Hoyerswerda knapp 17 Prozent. In Zittau haben  über 3.200 der gut 20.000  der zur Wahl zugelassenen Einwohner ihre Unterlagen abgerufen. In Cottbus wurden mehr als 19.000 Wahlscheine beantragt.

Wollen Sie auch bequem auf der Couch Kreuzchen setzen. Bis 24. September haben Sie noch Zeit, die Briefwahl zu beantragen. Die Landeswahlleiter von Sachsen und Brandenburg empfehlen aber, die Stimmzettel spätestens am 22. September in den Postkasten zu werfen. Damit sie pünktlich ankommen. Sicher ist sicher. Wer den Antrag auf Briefwahl persönlich im Wahlamt stellen will, muss den Personalausweis und die Wahlbenachrichtigung mitbringen. Auf Wunsch werden die Unterlagen dann unmittelbar ausgehändigt.

Übrigens: Die Löbauer und die Spemberger können am 26. September ein drittes Kreuzchen setzen. In beiden Städten sind Bürgermeisterwahlen.