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Wolfsrisse in Herde bei Förstgen und auf Kitagelände in Uhsmannsdorf ohne Folgen

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Die verantwortlichen Wölfe für das Blutbad  im vergangenen Oktober in einer Schaf- und Ziegenherde der Naturschutzstation  „Östliche Oberlausitz“ bleiben verschont. Der Abschuss wurde nicht genehmigt. Die Voraussetzungen dafür seien nicht gegeben, sagte uns die Sprecherin des Landratsamtes Bautzen, Sarah Günther. Sie verwies dabei auf eine Einschätzung des Lupus Instituts für Wolfsmonitoring und -forschung.  Und wie sieht es in dem Fall der zwei getöteten Ziegen in Uhsmannsdorf bei Niesky aus? Der verantwortliche Wolf darf ebenfalls nicht abgeschossen werden. Auch in diesem Fall wurde die Einschätzung  von „Lupus“  zurate gezogen. Das Institut habe ein auffälliges Verhalten des Wolfes nicht bestätigt, sagte uns die Sprecherin der Kreisverwaltung Görlitz, Julia Bjar. Im Sommer vergangenen Jahres waren die beiden Ziegen „Lolek“ und  „Bolek“ im Garten der Kita in Uhsmannsdorf gerissen worden.   Mindestens vier Wölfe hatten im Oktober auf einer Weide der Naturschutzstation „Östliche Oberlausitz“ bei Förstgen   über 50 Schafe und Ziegen gerissen.  Die Hälfte der getöteten Schafe war trächtig. Wir wollten Genaueres zu den Gründen wissen – also weshalb die betreffenden Wölfe nicht abgeschossen werden. Eine Anfrage von heute Morgen bei „Lupus“ blieb bislang unbeantwortet.