Wolfswelpen im Kreis Bautzen werden ins Visier genommen
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Zutrauliche Welpen des Milkeler Wolfsrudel werden ins Visier genommen. Sie sollen mit Gummimunition beschossen und damit auf Distanz zum Menschen gehalten werden. Die Landesdirektion Sachsen hat dafür grünes Licht gegeben. Dabei sollen die Tiere aber nicht verletzt und schon gar nicht getötet werden.
Die Welpen hatten sich in den vergangenen Wochen wiederholt Bewohnern bis auf wenige Meter genähert – nicht aggressiv, eher aus Neugier. Möglich, dass sich die knapp sechs Monate alten Wölfe an die Menschen gewöhnt haben. Das kann Konflikte heraufbeschwören, fürchten Wolfsschützer. Sie befürworten deshalb die Ausnahmeregelung. Bewohner im Bereich des Milkeler Rudels wurden erneut gebeten, die Welpen nicht anzulocken oder zu füttern.