- Ein Defibrillator. Das Gerät wird bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand eingesetzt.
Worst-Case-Szenario im Kreistag Bautzen
Oberlausitz-Kliniken-Chef Jörg Scharfenberg hat vor den Folgen des Beitragsstabilisierungsgesetzes gewarnt. Damit würde die OLK GmbH im nächsten Jahr mit 7,8 Millionen Euro tief in die roten Zahlen rutschen.
Scharfenberg skizzierte gestern im Kreistag das Worst-Case-Szenario, also den schlimmsten anzunehmenden Fall, sollte das Gesetz in Kraft treten. Zehn Prozent der Personalkosten müssten eingespart werden, um einer Insolvenz zu entgehen. Man könne aber nicht auf Personal verzichten. Jeder Kollege werde gebraucht.
Die beiden Krankenhäuser der OLK-Gruppe sind derzeit auf Genesungskurs. Das Defizit von 3,7 Millionen Euro vor drei Jahren ist auf 1,3 Millionen Euro im vergangenen Jahr zusammengeschmolzen. In diesem Jahr soll der Krankenhaus-Konzern wieder in den schwarzen Zahlen sein. Mit der „Medizinstrategie 2030“ haben sich die Oberlausitzkliniken auf den Weg in die Zukunft gemacht.
