Zahl der Pendler aus anderen Bundesländern nach Sachsen gestiegen
Sachsen hat an Attraktivität für Arbeitnehmer aus anderen Bundesländern gewonnen. Mehr als 103.000 Menschen pendelten im vergangenen Jahr zu ihrem Arbeitsplatz im Freistaat. Das sind sechseinhalb Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Zahl der sogenannten Einpendler kletterte damit auf den höchsten Stand seit 1999.Jeder 15. Beschäftigte ist ein Einpendler. Die Meisten kommen aus Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg. Knapp 7.000 Menschen aus Bayern haben ihren Arbeitsplatz in Sachsen. Ihr Anteil an den Pendlern beträgt fast sieben Prozent. Ausschlaggebend für die Pendler sind meist die Jobchancen und Rahmenbedingungen im Freistaat. Allerdings pendeln nach wie vor mehr Sachsen in andere Bundesländer. Im vergangenen Jahr waren es fast 137.000 und damit gut zwei Prozent mehr als im Jahr zuvor. Immerhin noch knapp 12.000 Sachsen fahren zum Arbeiten nach Nordrhein-Westfalen, knapp 11.000 nach Baden-Württemberg.