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Zeichen für Frieden in Cottbus

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Hunderte Menschen haben mit einem Sternmarsch in Cottbus ein Zeichen für Frieden in der Stadt gesetzt. Aus verschiedenen Richtungen kamen Gruppen am Donnerstagabend zur Oberkirche in der Innenstadt. Eingereiht hatte sich auch Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke. Gestern vor 73 Jahren legten alliierte Bomber große Teile der Stadt in Schutt und Asche. Über 1.000 Menschen kamen ums Leben. Gedacht wurde der Opfer. Doch diesmal rückten die Auseinandersetzungen zwischen Flüchtlingen und Einheimischen in den vergangenen Wochen in Cottbus in den Mittelpunkt. Viele Cottbuser fürchten, dass durch die Gewalt der Ruf der Stadt leiden könnte. OB Holger Kelch sagte: „Wir sind nicht gespalten, wir sind vereint. Er zeigte sich überzeugt davon, dass die eingeleiteten Maßnahmen erfolgreich sein werden.