Zentrum für Jugend- und Soziokultur in Görlitz öffnet
Mit eineinhalb Jahren Verspätung wird am 10. September das Zentrum für Jugend- und Soziokultur in Görlitz eröffnet. In einer ehemaligen Halle auf dem Gelände des alten Waggonbauwerkes ist ein Treffpunkt der Generationen entstanden.
Besucher können ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Es gibt zwei Werkstatträume und ein Tonstudio – außerdem freie Büroplätze. Junge Leute sind in einem Jugendtreff unter sich. Veranstaltungen sind in einem Saal mit mehr als 300 Plätzen möglich oder in einem in einem Mehrzweckraum mit kleiner Bühne. Mit dem Zentrum geht eine Forderung vieler junger Görlitzer in Erfüllung. Sie hatten 2012 den Stadtrat besetzt und damit Druck auf die Politik gemacht. Der damalige Oberbürgermeister Siegfried Deinege nahm die Forderung auf. 2016 wurde der „Second Attempt“-Verein als Betreiber bestimmt, ein Jahr später fasste der Stadtrat den Baubeschluss.
Die Baukosten waren mit 3,3 Millionen Euro veranschlagt worden. Gut eine Million Euro steuerte das Land bei. Baustart war Anfang 2018. Die ursprünglich für das Frühjahr 2019 geplante Übergabe musste verschoben, die Planung nachgebessert werden, und zwar wegen der hohen Anforderungen an den Brandschutz und Denkmalschutz. Die Kosten stiegen.