Zeugin im Schloss-Taubenheim-Prozess: „Ich hatte Herzrasen“
Sie hatte Todesangst! Im Prozess zum Einbruch in Schloss Taubenheim hat gestern die Sekretärin geschildert, was ihr widerfuhr. Sie kam zufällig zurück, um Abrechnungsunterlagen ins Büro zu bringen. Im Foyer lief sie den Einbrechern in die Arme. Noch heute hat sie die Bilder vor Augen.
Sie wurde zu Boden gedrückt, mit Kabelbindern an Händen und Füssen gefesselt, die Treppe hinauf getragen, in einem Zimmer festgehalten und dabei mit einer Waffe bedroht. Aus dem Tresorraum hörte sie das Heulen und Kreischen der Flex. „Ich hatte Herzrasen“, sagte sie aus. Als die Polizei eintraf, flüchteten die Einbrecher. Die 58-Jährige konnte sich befreien.
Einer der vier Angeklagten legte gestern ein Geständnis ab. Er bat die Sekretärin um Entschuldigung.