Zittau bringt vor Gericht in Warschau Bedenken zu Tagebau Turow vor
Zittau ist heute zur Tagebau-Turow-Klage in Warschau gehört worden. Oberbürgermeister Thomas Zenker legte vor dem Wojewodschafts-Verwaltungsgericht die Argumente der Stadt dar. Dabei geht es um das Umweltverträglichkeitsgutachten zur Erweiterung des Tagebaus. Zittau befürchtet beim fortschreitenden Kohleabbau erhebliche Schäden.
„Unsere Beweisanträge werden trotz Versuch der Gegenseite die Nichtzulassung zu erreichen, vollumfänglich in die Prüfung einbezogen.“ Nach wie vor beanstandet Zittau die mangelhafte Ausführung der Umweltverträglichkeitsprüfung, in der u.a. Auswirkungen des Tagebaus auf die Qualität des Grundwassers und auf nachweisliche Bodensenkungen auf der deutschen Seite nicht berücksichtigt seien.
Das Gericht will am 6. März ein Urteil verkünden.